Ingeborg Geißler wird ibs Bock-Schroeder

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Als ich 1957, 21jährig mit meiner Ausbildung fertig war, wollte ich unbedingt nach München. In meinen Träumen lag eine unendliche Freiheit vor mir. Nach 11 Tagen ,am 11.Mai ,lernte ich meinen zukünftigen Mann kennen und damit war das mit der unendlichen Freiheit vom Tisch.

unser erstes Kind wurde am 11.02.1961 in der Frauenklinik in der Maistraße geboren

Katharina

 

Wir sind mit Katharinchen ins damals noch ländliche Allach gezogen. Mit das Beste an der Wohnung war Gr0ßmutter Lewang aus Siebenbürgen.Sie sagte „die Zierde eines Hauses sind Windeln, die im Winde flattern“ .Es war eine perfekte Wohnung!

 
 

Dort kamen Kind 2 und Kind 3 als Familienmitglieder dazu

Dorothea
1965 Geburt von unserem Sohn Jans

Als sich Nr 4 anmeldete wurde die Wohnung leider zu klein und wir zogen nach Ottenhofen. Nie zuvor hatte ich etwas von Ottenhofen gehört. Eine befreundete Maklerin hatte mich zu einem Besichtungstermin überredet. Auf der Hälfte der Strecke habe ich mich geweigert, weiterzufahren. Sie überredete mich mit dem Argument :“Nein,fahren sie weiter, da wird ihr Mann bestimmt mal Bürgermeister“. Wir sind nach Otterhofen gezogen. Mein Mann wurde nie Bürgermeister!

 
 
 

Rebekka wurde wie alle meine Kinder in der Maistraße in München geboren. In der 4. Schwangerschaft war ich schwer erkrankt. Für das ungeborene Kind und mich bestand Lebensgefahr. Rebekka kam sehr mitgenommen im 8. Monat zur Welt. Nach der Geburt wurde sie mit Blaulicht ins Schwabinger Krankenhaus gebracht. Die Ärtze vergönnten uns nicht einen Augenblick der Zärtlichkeit. Ich mußte auch noch in der Klinik bleiben. Nach 3 Wochen habe ich sie auf eigene Verantwortung aus dem Krankenhaus abgeholt. Sie war nun auch in Ottenhofen und erholte sich in kürzester Zeit. 

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nach 5 Jahren haben wir uns einen alten Bauernhof mit viel Grund gekauft Bearbeiten Damals in der absoluten Pampa. Niederwörth bestand mit uns aus 9 Bauernhöfen und einen Kaugummiautomaten und einem sehr wilden Ziegenbock, der uns untergejubelt wurde. Nachbar Gruber hat ihn fast unter Lebengefahr aus dem Stall abgeholt. Wir waren anders, nicht besser, nicht schlechter einfach anders aber voll von der Dorfgemeinschaft akzeptiert. Das bedeutete für meine 4 Kinder, die altersmäßig nur 6 1/2 Jahre auseinander sind, unendliche Freiheit. Das Haus Bock-Schroeder war ein beliebter Treffpunkt.