Ingeborg Geißler meine Kindheit und Jugend

Am 23. April 1936 wurde ich in der Landesfrauenklinik – Bergmannsheil in Bochum geboren und 6 Tage später dort auf den Namen Ingeborg getauft.

ich liege in den Armen meiner wunderschönen Mutter

Das sind meine Taufpaten

Elise Adolfine in Vertretung
meines Opas Friedrich Edmund Leisse
Johanna die Mutter meines Vaters
Heinrich Geißler der Vater meines Vaters
das ist der offizielle Taufschein

meine ersten Jahre

im Juni 1937 Ballspiel mit meinen Eltern
im Juni 1937 Ballspiel mit meinen Eltern

Der letzte Frühling vor dem Zweiten Weltkrieg

Bad Salzuflen
Muttertag 1939

das war der letzte schöne Ausflug, den meine Eltern mit mir machten.

Die Welt war noch in Ordnung!

Kurze Zeit danach wurde mein Vater zur Wehrmacht eingezogen.

Am 01. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg.

ohne meinen Vater fühlte sich meine Mutter in Bochum nicht mehr wohl und zog mit mir zurück in ihr Elternhaus.

Maria Geißler wurde wieder zu " Mia Leisse"

nach 30 Jahren harter Arbeit zog sich meine Großmutter etwas aus dem Betrieb zurück. Sie kochte nicht mehr, aber die berühmte „Ella Leisse Leberwurst“ machte sie immer noch. Meine Mutter übernahm viele Aufgaben. Die Köchin Ellie und das Hausmädchen Käthe standen ihr zur Seite. Kartoffeln und Gemüse wurden tagtäglich von der alten Frau Lange geschält und geputzt. Alles kam frisch auf den Tisch. Frau Lange saß in einem weiten schwarzen Kleid immer am gleichen Platz in einer Ecke der Küche und verrichtete ihre Arbeit.

An einem großen Tisch in der Küche aßen alle, die im Hotel arbeiteten oder zur Familie gehörten zu Mittag,

 

ich natürlich auch. Danach musste ich meinen Mittagschlaf halten.

Ich wollte nie ins Bett und habe immer gemault und ich höre heute noch wie Elli sagte: „Ingelein und ich wollt ich könnte ins Bett „. Ich habe bei mir gedacht, diese blöden Erwachsenen lügen immer. Viel lieber verbrachte ich Zeit bei meinen Großeltern oder spielte in der Hagenstraße

Der Krieg war noch nicht in Winterberg angekommen,aber er näherte sich mit riesengroßen Schritten

Im Winter läuft man in Winterberg Ski. Ich bin ein kleines Mädchen und tue mich noch etwas schwer, aber ich habe es gelernt, learning by doing.